iwis Gripkettenvarianten, Versionen A-H | © iwis

Reproduzierbare Prozesse in der industriellen Handhabung

Anforderungen an Gripketten, Auslegung und Anwendung

Gripketten übernehmen in vielen Anwendungen Funktionen, die beim Menschen durch Sensorik gesteuert werden.

Entscheidend sind dabei Greifergeometrie, Federkräfte und Bewegungsführung, die exakt auf Material, Taktzahl und Prozess abgestimmt sein müssen.

Nicht die Mechanik an sich ist ausschlaggebend, sondern ihre konkrete Auslegung auf den Anwendungsfall.

Unsere Kampagne "Beyond the Grip!" beschreibt diesen anwendungsgetriebenen Entwicklungsansatz.

 

Beyond the Grip! 

Häufig gestellte Fragen zu Gripketten

Grip-Ketten sind multifunktionale Greif- und Positionierketten für anspruchsvolle Förderprozesse. Sie übernehmen typischerweise folgende Funktionen: Greifen, Zuführen, Transportieren, Positionieren.
Durch die Kombination aus Hochleistungskette und integriertem Greifersystem entsteht eine Systemlösung, die über die Funktion einer klassischen Förderkette deutlich hinausgeht.
Grip-Ketten zeichnen sich durch besonders schonende Materialhandhabung dank abgestimmter Haltekraft aus. Die optimierte Greifergeometrie in Verbindung mit unterschiedlichen Federn ermöglicht das sichere Halten und Transportieren der unterschiedlichsten Medien. Diese Abstimmung ermöglicht erst die Anwendung innerhalb hochdynamischer Verpackungsmaschinen.
Ausgewählte Gripketten-Varianten sind als Standardlösungen verfügbar – schnell lieferbar und direkt einsetzbar. Das reduziert Beschaffungszeiten und vereinfacht Ersatzteilstrategien. Am besten sofort Kontakt aufnehmen!
Gripketten sind modular aufgebaut und können gezielt an Ihre Prozessanforderung angepasst werden, durch Anpassungen folgender Komponenten: - Federkraft und Federgeometrie - Greiferform (Spitze, Klammer, Tellergreifer, flache Greifer etc.) - Teilung und Kettenausführung (Einfach-, Zweifachkette nach ISO 606) - Oberflächen (chemisch vernickelt, wartungsfrei, lebensmittelechte Schmierung) - kundenspezifische Kettenräder und Steuergeometrien.
Nein. Gripketten können für empfindlichen Materialen wie dünnwandige Bleche, Kunststoffe, Papier und anderen plattenförmige Hartmaterialien, die schonend behandelt werden müssen, eingesetzt werden. Immer dort, wo das Fördergut beim Transportieren, Positionieren, Zuführen, Ein- und Abziehen, Stanzen, Schweißen, Befüllen, Beschichten, Schneiden, Strecken, Formen oder Verschließen nicht beschädigt werden soll.

Sie planen eine neue Maschine oder möchten eine bestehende Anwendung optimieren, bzw. eine Greiferkette ersetzen?

Unsere Anwendungsspezialisten unterstützen Sie bei der Auslegung der passenden Gripkette, die Definition der optimalen Federkraft, der Auswahl der geeigneten Greifergeometrie sowie der Integration in bestehende Maschinensysteme.

 

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Zeichnung Gripkette Version H mit Finger und Teileschutz | © iwis

Engineering- und Patentkompetenz für
maximale Prozesssicherheit
Beschriftung


iwis verfügt über eine der größten Entwicklungsabteilungen für Kettentriebsysteme in Europa mit umfassender Prüf- und Simulationstechnologie.

Im Bereich Gripketten zeigt sich diese Kompetenz u. a. in:

  • patentierten Greifersystemen (z. B. Tellergreifer ohne zusätzliche Befestigungselemente)
  • optimierten Kontakt- und Öffnungsgeometrien
  • FEM-Analysen und Dauerfestigkeitsprüfungen
  • Simulation von Verschleiß- und Belastungsszenarien
  • abgestimmten Material- und Wärmebehandlungsprozessen


Für technische Einkäufer bedeutet das:

  • Prozesssicherheit
  • hohe Lebensdauer
  • kalkulierbare Wartungsintervalle
  • reduzierte Stillstandzeiten


Für Entwickler bedeutet das:

  • verlässliche Auslegungspartner
  • Simulation & Validierung aus einer Hand
  • Systemkompetenz über die Kette hinaus

Drei Ausführungen – unterschiedliche Anforderungen


Wie sich diese Anforderungen konkret in Technik übersetzen, zeigen beispielhaft drei Ausführungen von Grip-Ketten.

iwis Gripketten Versionen E, F und H | © iwis

Version E

Version E ist auf kontrolliertes, schonendes Greifen empfindlicher Materialien ausgelegt. Die Kombination aus definierter Greifergeometrie und abgestimmtem Federkonzept ermöglicht eine reproduzierbare Kraftübertragung bei hohen Taktzahlen. Besonders bei dünnwandigen oder flexiblen Folien sorgt die Auslegung von Version E für sichere Führung und stabile Prozesse im Dauerbetrieb.

Version F

Version F für eine klar definierte Haltefunktion bei konstanten Prozessbedingungen. Die Auslegung zielt auf hohe Wiederholgenauigkeit und robuste Funktion im industriellen Einsatz. Durch die präzise Abstimmung von Greifermechanik und Bewegungsführung eignet sich Typ F insbesondere für Anwendungen mit klar strukturierten Förder- und Positionierprozessen.

Version H

Typ H ist für Anwendungen konzipiert, bei denen zusätzliche Anforderungen an Sicherheit, Stabilität oder Bauraum bestehen. Die Konstruktion ermöglicht eine kompakte Integration in bestehende Maschinenkonzepte und unterstützt störungsarme Abläufe im Dauerbetrieb. Je nach Ausführung kann Version H besondere Schutz- oder Führungsfunktionen übernehmen, wenn Prozessumgebungen erhöhte Anforderungen stellen.

Branchen & Anwendungen –
unterschiedliche Prozesse, unterschiedliche Anforderungen

Gripketten kommen in unterschiedlichen Branchen zum Einsatz. Entscheidend sind dabei nicht die Produkte, sondern die spezifischen Prozessanforderungen, die sich aus Material, Taktzahl, Umgebung und Sicherheitsanforderungen ergeben.

 

Lebensmittel & Verpackung

In der Lebensmittelindustrie stehen hohe Taktzahlen, empfindliche Folien und strenge Hygieneanforderungen im Fokus. Die meist dünnwandigen und flexiblen Materialien reagieren sensibel auf ungleichmäßige Krafteinleitung. Gripketten müssen daher definierte Haltekräfte zuverlässig übertragen, ohne das Verpackungsmaterial zu beschädigen. Gleichzeitig sind ein präziser Synchronlauf und geringe Anfangslängung entscheidend für stabile Prozesse im Dauerbetrieb. Je nach Anwendung sind zudem korrosionsbeständige Oberflächen und lebensmittelgeeignete Schmierungen erforderlich.

Konsumgüter

In der Konsumgüterproduktion wechseln Formate, Materialien und Produktdimensionen häufig. Prozesse müssen flexibel bleiben, ohne an Präzision zu verlieren. Gripketten übernehmen dabei das sichere Greifen und Positionieren von Verpackungen oder Produktträgern – auch bei wechselnden Anforderungen. Entscheidend ist eine Auslegung, die reproduzierbare Haltekräfte gewährleistet und sich in bestehende Maschinenkonzepte integrieren lässt. Anpassungsfähigkeit der Greifergeometrie und definierte Bewegungsführung sind hier zentrale Faktoren.

Technische Produkte 

In industriellen Anwendungen stehen Robustheit, Dauerbetrieb und Prozessstabilität im Mittelpunkt. Materialien sind häufig formstabiler, die Anforderungen an Haltekraft und Führung höher.

Gripketten müssen auch unter erhöhten mechanischen Belastungen präzise arbeiten und eine gleichbleibende Positionierung gewährleisten.

Eine hohe Kettensteifigkeit, kontrollierte Kraftübertragung und zuverlässiger Synchronlauf sind hier entscheidend für die Gesamtleistung der Maschine.

 

 

Pharmaindustrie

Im Life-science- und Healthcare-Bereich sind Prozesssicherheit und Wiederholgenauigkeit besonders kritisch. Produkte sind häufig sensibel, Toleranzen gering und regulatorische Rahmenbedingungen hoch.

Gripketten müssen Materialien kontrolliert und mit exakt definierter Kraft greifen, ohne Kontamination oder Beschädigung zu riskieren.

Kompakte Bauformen, stabile Mechanik und eine präzise Auslegung tragen hier maßgeblich zur Prozesssicherheit bei.

 

 

Ihr Experte für Greiferketten

 

Gerhard Hartinger

Senior Key Account Manager |  +49 176 14717634

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iwis - Der Spezialist für Gripketten

Überall dort, wo Grip-Ketten wirtschaftlich sinnvoll, technisch denkbar und mechanisch lösbar eingesetzt werden können, bringt iwis seine Entwicklungskompetenz ein.

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