Kettenschmierung & Wartung – Grundlage für maximale Lebensdauer

 

Eine wirksame Kettenschmierung ist entscheidend für die Leistungsfähigkeit, Lebensdauer und Betriebssicherheit von Rollen-, Förder- und Spezialketten.

Da Kettengelenke wie Gleitlager im Schwenkbetrieb arbeiten, reduziert eine korrekt ausgelegte Schmierung Reibung, Verschleiß und Korrosion signifikant – und kann bis zu zwei Drittel aller Kettenausfälle vermeiden.

Der Hauptverschleiß einer Kette entsteht im Kontaktbereich von Bolzen und Buchse. Ohne ausreichenden Schmierfilm steigen Gelenkflächenpressung, Reibung und Temperatur deutlich an.

 

Eine geeignete Schmierung sorgt für:

  • Reduzierte Kettenlängung

  • Gleichmäßigen Lauf und geringere Geräuschentwicklung

  • Schutz vor Passungsrost und Korrosion

  • Konstante Leistungsübertragung über die gesamte Laufzeit

iwis-Ketten sind bereits werkseitig mit einer hochwirksamen Erstschmierung ausgestattet, die den optimalen Einlauf sicherstellt.

Die richtige Nachschmierung mindert Verschleiß
und steigert die Kettenlebensdauer

 

Sollten Sie Mangelschmierung an Ihrer Kette feststellen, so empfehlen wir folgende Vorgehensweise: 


Reinigen Sie die Kette mit einem sehr niedrigviskosem Öl oder einer geeigneten
Waschsubstanz. Dadurch werden die Partikel angelöst und alter Schmierstoff sowie andere Verschmutzungen aus dem Gelenk gewaschen.

Wenn die Kette gereinigt ist, sollte sie mit einem geeigneten Nachschmierstoff – gemäß unseren Praxistipps – neu geschmiert werden.

 

Unser Praxis-Tipp

Kontinuierliches Nachschmieren mit einer angepassten Schmierstoffmenge
wirkt sehr viel effektiver als lange Schmierintervalle mit großen Mengen an Schmierstoff. Um die optimale Schmierstoffmenge herauszufinden empfiehlt es sich, mit 3 ml Schmierstoff auf 1 m Kette (für 10B-1) zu starten und sich an die richtige Menge heranzutasten.

Der Schmierzustand im Kettengelenk kann in der Regel durch Öffnen
eines Steckgliedes überprüft werden. Die Oberfläche der Kettenbolzen
muss eine klare, saubere Schmierstoffschicht aufweisen.

1. Vorbereitung

Der Verschleiß einer Kette entsteht maßgeblich im Gelenk. Deshalb ist der Schmierstoffvorrat im Bereich Bolzen und Hülse aufrechtzuerhalten. Um optimales
Eindringen des Nachschmierstoffs
zu gewährleisten, muss die Kette vor dem Nachschmieren möglichst gut gereinigt werden. Dies geschieht am besten mit einer Bürste in Kombination mit einem Reinigungsspray.


Ein vollständiges Auswaschen
der Kette ist in den meisten Fällen
sehr aufwendig und daher nicht zu empfehlen.

2. Schmierstoffapplikation

Die höchste Lebensdauer wird bei der Wahl des am besten passenden Nachschmierstoffes
in Zusammenhang mit der
richtigen Applikationstechnik erreicht. 

Unabhängig davon, wie der Nachschmierstoff appliziert wird: Er muss stets in das Gelenk, den Zwischenraum von Bolzen
und Hülse, gelangen. Dies geschieht, indem der Schmierstoff zwischen Außen- und Innenlasche eingebracht wird.

Die Viskosität spielt hierbei ebenfalls eine
große Rolle. In der Praxis bestens bewährt haben sich die iwis-Nachschmiersprays

3. Schmierstelle

Das Schmierprodukt muss in das Kettengelenk eindringen können. Um das sicherzustellen, sollte der Schmierstoff gezielt in den Spalt zwischen Innen- und Außenlaschen und zwischen Rollen und Hülsen eingebracht werden.

Die ideale Schmierstelle befindet im Leertrum, wodurch der Schmierstoff Zeit hat, an die Wirkstellen in der Kette vorzudringen.

iwis unterstütz in der Ketteninstandhaltung | © @andresr, iStock

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