iwis-Pulser zu Ermittlung der dynamischen Festigkeit von Industrieketten  | © iwis

Dauerfestigkeitsprüfung

In fast allen Kettenanwendungen durchläuft jedes Glied Last- und Leertrum und unterliegt somit wechselnden Beanspruchungs- bzw. Spannungszuständen (dynamische bzw. periodisch wechselnde Belastung).

Da sich die Grenzen von Werkstoffen für dynamische bzw. statische Belastungen infolge des Ermüdungsverhaltens stark unterscheiden, ist auch in der Kettentechnik die Dauerfestigkeit und nicht die reine Bruchkraft die limitierende Auslegungsgröße.

Im Lastbereich unterhalb der Dauerfestigkeit kann eine Rollenkette betrieben werden, ohne dass sie im Laufe des Einsatzes infolge eines Bauteilversagens durch Bruch ausfallen wird.

Oberhalb der Dauerfestigkeit wird die Kette im sogenannten Zeitfestigkeitsbereich betrieben, d.h., sie kann einer gewissen Anzahl von Lastzyklen standhalten, es wird jedoch mit Gewissheit zum Ausfall kommen. Je höher die Last, desto geringer die Zahl der Lastwechsel (Durchläufe des Antriebs).

iwis verfügt über die größte Forschungs- und Entwicklungsabteilung für Kettentriebsysteme in Europa.
iwis Geschäftsführer Johannes Winklhofer | © iwis
Johannes Winklhofer, Vorstand
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Qualität ist unser Anspruch 

Die Dauerfestigkeit der Kette liegt je nach Spezifikation und Qualität einer Kette im Bereich 15 - 20 Prozent der Bruchkraft. Aus diesem Grund empfiehlt es sich, bei der Dimensionierung von Kettentrieben mit einem Sicherheitsfaktor von 7 zu rechnen.

Mindestwerte für die dynamische Festigkeit für die Standard-Rollenkettentypen sind in der ISO 606 definiert, iwis hat jedoch eigene Mindestwerte festgelegt, die um einiges höher sind.

Die Ermittlung der Dauerfestigkeit erfolgt in einem zeitaufwendigen Treppenstufenverfahren nach ISO 15654, das pro Versuch bis zu 2 Monate in Anspruch nehmen kann.

Das Kettentechnik-Handbuch für Ingenieure

Das iwis-Handbuch Kettentechnik ist ein umfassendes Nachschlagewerk. Es fasst das technische Wissen über Kettentriebe zusammen und ist ein nützlicher Helfer für den Konstrukteur bei der Auslegung eines Kettentriebes: Merkmale der verschiedenen Komponenten, Berechnungsformeln sowie Tabellen. Zusätzlich finden Sie praktische Rechenbeispiele und die Schilderung typischer Anwendungsfälle.

Das Team von unserem Technischen Service gibt Ihnen gerne weitere Hilfestellung. Wir beraten Sie gerne!

 

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