Verschleißprüfung
Neben Bruchkraft und Dauerfestigkeit zählt die Verschleißfestigkeit zu den wichtigsten Qualitätsmerkmalen einer Kette. Infolge der Relativbewegung zwischen Kettenbolzen und Kettenhülse kommt es im Laufe der Lebensdauer einer Kette unweigerlich zu einem Verschleiß an beiden Teilen, die sich in einer „Längung“ der Kette äußert (zunehmendes Spiel im Kettengelenk).
Entscheidend für den Verschleiß sind neben den Anforderungen an Oberfläche und Wärmebehandlung von Bolzen und Hülse auch die Einsatzbedingungen der Kette (Zugkraft, Geschwindigkeit, Temperatur, Schmierbedingungen ...).
Im Allgemeinen gelten 3 Prozent Verschleißlängung als Einsatzgrenze von Rollenketten. Unter optimalen Bedingungen liegt die Lebensdauererwartung als Einsatzgrenze von Rollenketten.
Unter optimalen Bedingungen liegt die Lebensdauererwartung einer Rollenkette bis zum Ausfall durch Verschleißlängung 15.000 Betriebsstunden.
Die Untersuchung des Verschleißverhaltens ist nicht standardisiert, iwis führt diese nach eigenen Spezifikationen durch.